Aktuelles und TermineAktuelles und TermineAktuelles und Termine
Aktuelles und Termine

... die Kisten stapeln sich und wir verabschieden uns!

Liebe Freunde, Mitstreiter und Akteure der Regionalen Agenda 21 Stettiner Haff: am 29.04.2010 werden wir alle Kommunikationskanäle kappen, Kisten stapeln und das Büro ein letztes Mal ausfegen: Nach 6jähriger Tätigkeit schließt das Agendabüro in Ueckermünde. Wir, Peter Dehne, Franziska Barthel und Kamil Lis, wollen uns, auch im Namen aller vorherigen Mitarbeiter, Timo Fichtner, Antonina Balfanz, Heidrun Hiller und Sabine Grube, von Ihnen und Euch verabschieden. Wir möchten uns auch für die Zusammenarbeit bedanken und wünschen Ihnen/Euch alles Gute für das weitere Schaffen in der Region.

Das 3. haff-magazin ist da!

Eine Sonderausgabe des haff-magazins wartet auf neugierige Leser. Unter dem Thema "9 Jahre Regionale Agenda 21 Stettiner Haff" kamen Mitarbeiter und wichtige Initiatoren der Regionalen Agenda 21 Stettiner Haff zu Wort. Entstanden ist eine bunte Mischung aus Rückblicken, Visionen und Fragestellungen für die Region. Haben Sie Interesse am haff-magazin? Dann wenden Sie sich nun bitte an die Hochschule Neubrandenburg: hiller@hs-nb.de
 

Spannende Anregungen bei der 6. Agendakonferenz in der Brennerei in Zinzow

Am 20. April 2010 fanden sich etwa 70 Teilnehmer zur 6. Agendakonferenz "Zwischen Resignation und Zukunftsvision - Bedeutung einer aktiven Bürgerschaft in Zeiten des demografischen Wandels" in der Brennerei der Gutsanlage in Zinzow ein. Vertreter von Vereinen und Initiativen, von Landes- und Bundesministerien, von regionalen Hochschulen, von sozialen Beratungseinrichtungen und Bürgermeister sowie polnische Teilnehmer aus entsprechenden Institutionen waren mit dabei. Ebenso bunt wie das Publikum war auch das Programm gestaltet. Einerseits ging es darum aufzuzeigen, welche Bedeutung bürgerschaftliches Engagement in der ländlichen Entwicklung hat und wie es gefördert werden kann. Andererseits sollte auch das Wirken der Regionalen Agenda 21 Stettiner Haff bilanziert werden.

Am Beispiel des Ortsvereins Wir Zinzower e.V. konnte ein erfolgreiches Beispiel für die Aktivierung bürgerschaftliches Engagement aufgezeigt werden. Zwei weit gereiste Gastreferenten, Karl Sieghartsleitner aus Oberösterreich und Otmar Weber von der Agentur ländlicher Raum im Saarland, gaben in unterhaltsamer und mitreißender Rede ihre weit gediehenen Erfahrungen mit Dorfentwicklungsprozessen bekannt. Herr Sieghartsleitner machte deutlich, dass eine gute Entwicklung in der Hand aller Betroffenen liegt und Beiträge allein schon durch die Veränderung des eigenen Verhaltens geleistet werden können. Otmar Weber zeigte indes auf, wie fruchtend das einmalige Modell für soziale Dorferneuerung im Saarland ist: Hier werden Ideen der Bürger, die dem Ort zu Gute kommen, honoriert mit kleinen einmaligen Geldbeträgen des Landes.

Gemeinsam präsentierten die Hochschule Neubrandenburg und die Universität Greifswald wie sie zukünftig mehr wissenschaftliche- und Lehraktivitäten "vom Elfenbeinturm ins Dorf" verlagern wollen, d.h. anwendungs- und bedarfsorientiert im ländlichen Raum ihrer Regionen forschen und Lehre und Weiterbildung für alle Generationen anbieten wollen. Beispielgebend wurden die beiden Teilprojekte "Unidorf" und "Regionales Hochschulzentrum Stettiner Haff" vorgestellt - die ersten Bausteine eines "Campus Stettiner Haff - Hochschulen vor Ort".

Mit dem Agendabüro war die Hochschule Neubrandenburg bereits sechs Jahre in der Region Stettiner Haff und zog nun mit der Schließung des Agendabüros zum 30. April 2010 eine Zwischenbilanz. "Viele Ideen und Projekte konnten unter dem Dach der Regionalen Agenda 21 verwirklicht und Engagement aktiviert werden.", resümiert Prof. Peter Dehne, Projektleiter der Regionalen Agenda 21 Stettiner Haff.

Die Region Stettiner Haff verfolgt in ihren Möglichkeiten zukünftig diesen übergreifenden Ansatz innerhalb einer sogenannten Regionalen Entwicklungs- und Stabilisierungsinitiative (RESI) fortzuführen. Der Regionalkoordinator der Modellregion Stettiner Haff, Carsten Berkenhagen, stellte vor, wie in Zukunft eine Zusammenarbeit aller, die sich mit Regionalentwicklung beschäftigen, zu einer nachhaltigen Entwicklung der Region führen kann. Diesbezüglich soll auch das bürgerschaftliche Engagement gefördert und unterstützt werden, was durch die Gründung einer "Agentur für zivilgesellschaftliches Engagement und Bürgerbeteiligung" realisiert werden könnte.

Für die Teilnehmer war neben diesem abwechslungsreichen Informationsangebot der Konferenz, auch der Austausch mit anderen Gästen ganz wesentlich. In den Pausen sorgten die Gutsbesitzer Familie Vielhaber und Bürger von Zinzow für das leibliche Wohl mit regionalen Produkten im idyllischen Ambiente der Gutsanlage. Währenddessen knüpften die Teilnehmer viele neue Kontakte und sponnen schon die ein oder andere neue Projektidee.

Die zweite Ausgabe des haff-magazins ist da!

Leser der Region Stettiner Haff aufgepasst: Das zweite haff-magazin ist endlich fertig. Diesmal gibt uns das haff-magazin einen spannenden Einblick in interessante Bildungseinrichtungen oder -initiativen beiderseits der Grenze. Und wie immer sind die Autoren "aus der Region und schreiben für die Region". Neugierige Leser oder Menschen, die uns bei der Verteilung des haff-magazins helfen wollen, können sich das Heft kostenfrei im Agendabüro abholen. 

Ausstellungseröffnung und Diskussion im Gemeinschaftszentrum Eggesin

Land und Leute - Kleine Gemeinden gestalten ihre Zukunft im demografischen Wandel

Am 18.01.2010 haben wir zusammen mit dem Landkreis Uecker-Randow und zahlreichen Vertretern von Gemeinden, Vereinen und Initiativen zwei Anlässe miteinander verknüpft. Einmal wurde die Ausstellung der Wüstenrot Stiftung "Land und Leute - Gemeinden gestalten ihre Zukunft im demografischen Wandel" eröffnet und damit verbunden haben wir auf die letzten Jahre Regionale Agenda 21 - Stettiner Haff in Zeiten demografischer Herausforderungen zurückgeblickt.

Nachdem der erste Beigeordnete des Landrates, Dennis Gutgesell, die 45 Gäste herzlich begrüßte, hatte Dr. Stefan Krämer von der Wüstenrot Stiftung Gelegenheit in die Ausstellung einzuführen.Unter dem genannten Motto rief die Wüstenrot Stiftung zu einem bundesweiten Wettbewerb auf. Die Ergebnisse dieses Wettbewerbs sind in der Ausstellung dokumentiert. Sie zeigt sehr eindrucksvoll wie kleine Gemeinden mit verschiedenen Projekten versuchen Leerstand sowie Infrastuktur- und Dienstleistungsabbau, vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, zu bewältigen. Lassen Sie sich also inspirieren und kommen Sie ins Gemeinschaftszentrum Eggesin in der Bahnhofsstraße 7, wo die Ausstellung von Mo-Sa von 9-16 Uhr noch bis zum 29.01.2010 zu besichtigen ist.

Was kommt nach der Regionalen Agenda 21 - Stettiner Haff?

Anschließend gaben Franziska Barthel und Heidrun Hiller (ehem. Agendabüro) ihre Sicht auf die Bedeutung eines trägerunabhängigen Dienstleisters für Vereine und gemeinnützige Initiativen in der Region wieder. Bei einer darauf folgenden Diskussion, moderiert von Prof. Dr. Peter Dehne, machten die anwesenden Teilnehmer deutlich wie wichtig eine solche Beratungsstelle für Vereine und gemeinnützige Einrichtungen ist. Sie sehen eine trägerunabhängige und beratende Unterstützung ihrer Arbeit als unabdingbar durch die zunehmenden Herausforderungen im Bereich Finanzmittelakquise, damit verbundener gegenseitiger Konkurrenz statt Zusammenarbeit sowie wachsender kommunaler Handlungsbedarfe im Bereich Kultur, Soziales und Umwelt. Eine neue Form dieser noch bis April 2010 vom Agendabüro abgedeckten Dienstleistung muss sich nun aus der Region heraus entwickeln. Von außen sei ohne eine gemeinsame überzeugende Lobby keine Unterstützung vom Land erwartbar, machten die Vertreter des Landkreises Uecker-Randow deutlich.

Bei Fragen und Anregungen zur Organisation einer "gemeinsamen, überzeugenden Lobby" steht Ihnen Franziska Barthel (barthel@hs-nb.de / 039771/528843) gern zur Verfügung.

Am 30.04.2010 schließt das Agendabüro Stettiner Haff seine Tore

Nun ist es sicher: Das Agendabüro Stettiner Haff wird seine Arbeit am 30.04.2010 beenden. Gute sechs Jahre Arbeit für eine nachhaltige Entwicklung der Region Stettiner Haff liegen hinter dem Team und seine Mitstreiter in der Region. Bis dahin warten jedoch noch zahlreiche Wochen in denen Franziska Barthel und Kamil Lis die Tore weit für Sie geöffnet halten und mit vollem Einsatz für Sie da sind.

Ein neues Gesicht im Agendabüro

Vielen Lesern ist es schon bekannt: Heidrun Hiller engagiert sich zukünftig im Projekt "Lernen vor Ort" im Landkreis Uecker-Randow und wird nun von mir, Franziska Barthel, seit November im Agendabüro ersetzt. Ich bin Absolventin der Hochschule Neubrandenburg und habe Landschaftsarchitektur und Umweltplanung mit dem Schwerpunkt Regionalentwicklung studiert. Meine Verbindung zum Agendabüro währt eigentlich schon etwas länger: Vor drei Jahren war ich hier für ein halbes Jahr Praktikantin und später immer wieder als studentische Hilfskraft tätig. Aus dieser Zeit sind mir noch viele Akteure und Projekte in Erinnerung. Auch in meiner Abschlussarbeit habe ich mich mit der Region Stettiner Haff beschäftigt. In der Zwischenzeit war ich für acht Monate in Polen und habe danach in zwei unterschiedlichen Büros gearbeitet, die kommunikative Prozesse in ländlichen Regionen und Stadtteilen begleiten. Und nun freue ich mich auf meine neuen Aufgaben hier in der Region und hoffe die eigentlich unersetzbare Arbeit von Heidrun Hiller und ihren Vorgängern gut fortzuführen. eMail: barthel@hs-nb.de

Umweltbildungsnetzwerk und Agenda 21 Stettiner Haff auf der Kreisleistungsschau Uecker-Randow

Jedes Jahr ist die Kreisleistungsschau DER Höhepunkt für die regionalen Unternehmen im Landkreis Uecker-Randow. Auch dieses Jahr haben ca. 20.000 Besucher die Ausstellungsräume im historischen U in Pasewalk besucht. Und passend zu den umfangreichen Ausstellungsteilnehmern des Umweltbildungsnetzwerkes Stettiner Haff hieß das Motto 2009 "Aktivurlaub am Stettiner Haff". Bilanziernd ist die Koordinatorin des Netzwerkes sehr zufrieden: großes Interesse und große Nachfrage zum Material der Aussteller sowie ein enormes Besucheraufkommen läßt auf viele Folgeeffekte für alle beteiligten Aussteller hoff

Eröffnung des generationenoffenen Gemeinschaftszentrums Eggesin

Nach monatelanger Bauzeit ist das neue Gemeinschaftszentrum in Eggesin kurz vor seiner Eröffnung. Ende Oktober wird die feierliche Übergabe sein und die Zeitbank hat eine neue Anlaufstelle. Auch eine Krabbelgruppe soll aufgebaut werden, Seniorennachmittage und Familienveranstaltungen sind geplant. Wer gute Ideen hat und sich mit seinen Angeboten einbringen möchte, der ist herzlich willkommen mit zu tun! Bitte wenden Sie sich an den Zeitbankverein: zeitbank-vorpommern@gmx.de

Newsletter Juli/ August 2009

Durch einen Systemfehler hat der aktuelle Newsletter leider nicht alle Empfänger erreicht - Sie können ihn aber gern hier herunterladen. Das Besondere an dieser Ausgabe: wir stellen zwei Akteure aus dem Landkreis Uecker-Randow vor - Herrn Jörg Kubiak vom Verein Pro Eggesin und Angelika Janz mit der Kinderakademie im ländlichen Raum. Für die Umstände entschuldigen wir uns bei Ihnen!

Veranstaltungsresumee - deutsch-polnische Konferenz am 14. und 15. Mai in Kulice

Wissenschaftler und Praktiker aus vier Ländern tauschten sich auf der zweitägigen Konferenz "Im Schatten der Metropolen - Perspektiven und Strategien ländlicher Entwicklung im deutsch-polnischen Grenzraum" am 14. und 15. Mai 2009 in Kulice aus und standen den Teilnehmern der Tagung zu einem intensiven Erfahrungsaustausch zur Verfügung.

Die Tagung erfolgte in Zusammenarbeit mit der Stiftung Europäische Akademie Kulice in Westpommern im wunderschönen Ambiente des Schlosses Kulice (www.kulice.pl - Internetpräsenz ist deutsch/polnisch).

Die Vorträge der Referenten zu den drei Vortragsschwerpunkten:

1. - Hat der ländliche Raum eine Zukunft? - Perspektiven der Wissenschaft und Politik

2. - Gemeinsam die Zukunft gestalten! - Regionale Netzwerke und Aktionsgruppen

3. - Kleinstädte und Dörfer - Zukunftgestaltung vor Ort!

werden derzeit übersetzt und stehen dann zum Download für Interessierte auf unserer Internetseite zur Verfügung.

 

Alte Heidelbeerplantagen im Forst bei Grenzübergang Dobiesczcyn aufgestöbert

Am 18.08 2009 besuchten Jörg Kubiak vom Verein Pro Eggesin und Kamil Lis vom Agendabüro Stettiner Haff die kleine Gemeinde Dobieszczyn jenseits der deutsch-polnischen Grenze. Der Überlieferung nach soll hier vor ca. einhundert Jahren von einem Dr. Hermann eine Plantage von Kulturheidelbeeren mitten im Wald angelegt worden sein. Sollte sich diese Geschichte bewahrheiten, befindet sich unweit der Blaubeerstadt Eggesin die erste Heidelbeerplantage Europas!

Vor Ort betreut wurden die beiden Männer vom örtlich zuständigen Förster aus Poddymin, der sie an die im Wald versteckten Plantagen führte - eine ist immerhin einige Hundert Meter lang! - Und natürlich den einheimischen Insidern gut bekannt. Leider fehlen genaue Unterlagen aus der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg, da die ältesten Archivdaten aus der Oberförsterei aus den 1960er Jahren stammen. Dieser interessanten Sache hat sich nun aber die Westpommersche Technologische Universität ZUT (frühere Landwirtschaftliche Akademie) angenommen, die zu diesem Thema forschen wird. Wir dürfen auf die Ergebnisse gespannt sein!

Kamil Lis

 

Deutsch-polnisches Agendaspiel fertiggestellt

eine kleine Kartenauswahl

Wie gut kennen Sie sich "vor der Haustür" aus? - Wissen Sie, wie alt die bekannte Eiche in Suckow ist? Oder wie die jüngste Stadt in Westpommern heißt? Und was hatte der schwedische König Gustav Adolf einst in Greifswald zu tun? - Falls Sie noch nach den Antworten ringen: diese (und dutzende weitere Antworten auf ebenfalls knifflige regionale Fragen) finden Sie beim Spiel "Die Schätze Pommerns - Rund um das Stettiner Haff" von Freddie Bijkerk.

Das Spiel entstand in Zusammenarbeit der beiden Agendabüros in Ueckermünde und Stettin und will Bewohner und Gäste dieser Region verlocken, beiderseits der Grenze auf geologische, architektonische und geschichtliiche Schatzsuche zu gehen... Und die Zweisprachigkeit der Karten hilft gleich, ein wenig der Nachbarsprache zu lernen.

Die Spiele wurden für Schulen und Heimatinteressierte entwickelt. Wenn Sie Fragen haben oder eines dieser Spiele gern erhalten würden, melden Sie sich bitte im Agendabüro.